Home Blog erstellt am: : 01/04/08 Zuletzt aktualisiert : 10/03/10 23:25 / 185 veröffentlichte Einträge
 

Networker for Humanity:  (Menschen setzen sich fuer Menschlichkeit ein) Verfasst: Mittwoch, den 04. Juni 2008 16:51

Wenn Führungskräfte unterschiedlicher Unternehmen 1 Ziel verfolgen...

Networker for Humanity:

Hilfe für Menschen in Not darf keine Grenzen kennen
Gründungsmitglieder aus unterschiedlichen Unternehmen beschließen erste Maßnahmen / Unterstützung für Flut-Waisen in Sri Lanka

Heidelberg (NfH). Die anfänglich leichte Befangenheit in der Begegnung untereinander war vergleichsweise schnell verflogen. Mit der wachsenden Gewissheit, in vieler Hinsicht tatsächlich etwas ganz Besonderes auf den Weg gebracht zu haben, wich sie schnell der Begeisterung für die gemeinsame Sache. Die Gründungsmitglieder des gemeinnützigen Vereins „Networker for Humanity e. V.“ (NfH) kamen Ende April zu einem ersten zweitätigen Arbeitstreffen in Heidelberg zusammen, um erste konkrete Vorgehensweisen für humanitäre Hilfsaktionen zu beschließen.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Heidelberg. Unser Mitglieder sind größtenteils entweder im Erst- oder Zweitberuf selbständig; wir arbeiten vernetzt.

Die Mitglieder des Vereins haben sich auf ihre Fahne geschrieben nicht nur die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen um dem allgemeinen Trend der Mutlosigkeit und Lethargie entgegenzuwirken, sondern haben auch erkannt, dass Gemeinsamkeit stärkt!

Wir nehmen unsere Aufgabe wahr diejenigen zu unterstützen, die aus eigener Hilfe kaum mehr eine Chance haben.

Unser Motto: Hilfe zur Selbsthilfe!

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Networker for Humanity e.V.

 

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NETWORK of HUMANITY abeitet ueber neuste Internet-Plattform "ZenZuu"  Verfasst: Mittwoch, den 25. Juni 2008 22:54

 


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Fakten über die weltweite Wassersituation  (UMWELT) Verfasst: Dienstag, den 01. Juli 2008 08:34

Die Versorgung mit Wasser ist eine der fundamentalen Menschheitsfragen. Weltweit leben derzeit etwa 1,1 Milliarden Menschen ohne sicheren Zugang zu Trinkwasser, etwa 2,4 Milliarden Menschen verfügen über keine ausreichenden sanitären Einrichtungen. Diese Probleme müssen wir dringend angehen."

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier am 22.03.2008 aus Anlaß des Weltwassertages der Vereinten Nationen

Die Fakten:

  • 1,1 Milliarden Menschen haben keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser
  • 2,4 Milliarden Menschen verfügen über keine ausreichenden sanitären Einrichtungen
  • Alle 15 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen mangelhafter Wasserversorgung
  • Für Kinder unter 5 sind Krankheiten infolge mangelhafter Wasserversorgung die häufigste Todesursache
  • Millionen Frauen und Kinder verbringen täglich Stunden, um Wasser aus entfernten, oftmals verschmutzten Quellen zu schöpfen
  • Mehr als die Hälfte des Grundwassers und der Flüsse in Deutschland haben keine gute Qualität und können ohne aufwendige Reinigung nicht genutzt werden
  • Maximal drei Tage überlebt ein Mensch ohne Flüssigkeit.
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Wasser und Gesundheit  (UMWELT) Verfasst: Dienstag, den 01. Juli 2008 08:40

Wasser und Gesundheit

Gesundheit: Einfach Wasser - Warum reines Wasser eines der wichtigsten und einfachsten Heilmittel ist

Der amerikanische Arzt Faridun Batmanghelidj fasst seine jahrelangen Forschungen in einer These zusammen: Die meisten Zivilisationskrankheiten sind nicht das Ergebnis von fehlerhaftem Stoffwechsel, sondern Durstsignale des Körpers.

Es ist paradox: Obwohl wir Unmengen von Flüssigkeit aufnehmen, leidet unser Körper an Austrocknung. Der Grund: die meisten unserer Getränke haben verheerende Nebenwirkungen.

Warum Sie mit künstlich gesüßten Getränken nicht abnehmen
Batmanghelidj beobachtete in seiner Praxis, dass gerade die Patienten enorm an Gewicht zunahmen, die ausschließlich Diätgetränke genossen. Der Grund: Über 80% der in den USA konsumierten Getränkemenge enthält Koffein. Es ist eine Droge, die direkt auf das Gehirn einwirkt und alle Anzeichen einer Sucht hervorrufen kann. Außerdem regt es die Nieren an und wirkt entwässernd. Das ist der Grund, warum so viel Cola getrunken wird: Das Wasser bleibt nicht lange genug im Körper. Gleichzeitig interpretieren die Menschen die Signale ihres Körpers falsch. Da sie annehmen, genug getrunken zu haben, glauben sie, dass sie hungrig seien - und essen mehr, als ihr Körper braucht.

Die Ursache heißt Adenosintriphosphat (ATP), eine chemische Verbindung in unserem Gehirn, die dafür sorgt, dass gespeicherte Energie freigesetzt wird. Koffein scheint die Reaktionsschwelle des ATP-Speichers herunterzusetzen: Die Energiereserven der Gehirnzellen werden aktiviert, man fühlt sich fitter. Zuckerhaltige Cola befriedigt wenigstens ansatzweise das Energiebedürfnis des Gehirns und füllt einen Teil der beanspruchten Reserven wieder auf. Künstlich gesüßte Getränke tun das nicht. Die Folge: verstärkte Gefühle von Durst und Hunger.

So wird Ihr Körper gefoppt
Unser Körper weiß aus Erfahrung, dass er bei süßem Geschmack Energie zugeführt bekommt. Die Leber stellt sich auf die Aufnahme von Zucker ein und drosselt die Umwandlung der körpereigenen Protein- und Stärkereserven. Folgt dieser Umstellung aber kein richtiger Zucker, meldet die Leber an das Gehirn: „Hunger!" In Versuchsreihen wurde mehrfach nachgewiesen, dass das durch Süßstoffe erzeugte Hungergefühl bis zu 90 Minuten andauern kann – auch wenn der Körper bereits genug Nahrung aufgenommen hat. Menschen, die aus Diätgründen auf zuckerhaltige Getränke verzichten, essen mehr, als ihr Körper benötigt.

So verrückt es klingt: Wenn Sie abnehmen wollen, trinken Sie im Zweifelsfall lieber die Zucker-Cola. Am besten aber ist natürlich reines Wasser.

So trinken Sie richtig
Faustregel: Trinken Sie 1 Glas Wasser (1/4 Liter) eine ½ Stunde vor der Nahrungsaufnahme (Frühstück, Mittag-, Abendessen) und etwa die gleiche Menge jeweils 2 ½ Stunden nach jeder Mahlzeit. Das ist das Minimum. Damit Ihr Körper nicht zu kurz kommt, sollten Sie 2 Glas Wasser zur gehaltvollsten Mahlzeit und noch 1 Glas vor dem Schlafengehen trinken.

Wasser besiegt Alkohol
Ihre tägliche Minimaldosis können Sie auch genauer errechnen: 30 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht (bei 66 Kilogramm also 2 Liter). Bei Sport und Hitze auf jeden Fall mehr. Wenn Sie sich diese Dosis durch reines Wasser zugeführt haben, werden Sie keinen Drang verspüren, noch mehr zu trinken. Zu abendlichen Exzessen mit Bier oder Wein wird es dann gar nicht mehr kommen.

1, 2, g'suffa!
Stellen Sie ein wirklich großes, schön gestaltetes Glas mit Wasser an Ihren Arbeitsplatz, am besten ein Halbliterglas - oder gleich einen richtigen Maßkrug. Schon nach kurzer Zeit wird es für Sie zu einer guten Gewohnheit werden, regelmäßig einen Schluck Wasser zu nehmen und damit allem Heißhunger auf Süßigkeiten oder anderen Sünden vorzubeugen.

Woher nächtliche Muskelkrämpfe kommen
Achten Sie darauf, bei erhöhter Wasserzufuhr auch die Salzzufuhr zu steigern. Bei 2 Litern Wasser benötigt der Körper etwa 3 Gramm Salz. Falls Sie zu viel Salz zu sich nehmen, schwillt Ihr Körper an. Ein Zeichen für Salzmangel sind nächtliche Muskelkrämpfe, Krämpfe in untrainierten Muskeln und Schwindelgefühle.

Wasser ist, so das Fazit von Doktor Batmanghelidji, die billigste Medizin für einen dehydrierten (entwässerten) Körper. Regelmäßige ausreichende Wasserzufuhr verhindert den Ausbruch vieler gefürchteter Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt, Magen- und Darmgeschwüre und vieler anderer Zivilisationskrankheiten
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Trinkwasser in den Nachrichten  (UMWELT) Verfasst: Dienstag, den 01. Juli 2008 08:44

Rhein-Zeitung, 14.03.2008: Uran im Trinkwasser macht Sorge

Rheinland-Pfalz - Bei Uran denkt jeder an Atomkraftwerke oder Waffen. Doch auch Trinkwasser enthält oft Uran aus der Natur. Experten warnen vor Gesundheitsgefahren für Kinder - nicht wegen Radioaktivität, sondern weil das Schwermetall giftig ist.

Das Landesuntersuchungsamt hat in einem Fünftel von 119 untersuchten Trinkwasserproben aus Rheinland-Pfalz mehr als zwei Mikrogramm Uran je Liter gefunden. Gesetzliche Grenzwerte konnten nicht überschritten werden: Es gibt keine. Trotzdem stehen Eltern vor der Frage, ob sie den Babybrei unbesorgt mit Leitungswasser anrühren können: Mineralwasser darf sich nur dann mit dem Werbe-Etikett "für Säuglingsnahrung geeignet" schmücken, wenn der Liter weniger als zwei Mikrogramm (Millionstel Gramm) des giftigen Schwermetalls enthält.

Der höchste Urangehalt wurde mit 14 Mikrogramm je Liter beim Hauptpumpenwerk Windesheim (Kreis Bad Kreuznach) des Zweckverbands Trollmühle gefunden, gefolgt vom "Hochbehälter Königswäldchen" der Stadtwerke Bitburg mit zwölf Mikrogramm. Wasser aus dem "Hochbehälter III Sobernheim" der Verbandsgemeindewerke enthält zehn Mikrogramm Uran pro Liter. Mehr als zwei Mikrogramm wurden auch bei der Wasserversorgung Rheinhessen (WVR) gemessen: am Hochbehälter Wöllstein 7,7 und am Wasserwerk Bodenheim drei Mikrogramm. Das Wasser der Stadtwerke Mainz enthält weniger als zwei Mikrogramm Uran je Liter.

Die Welt Online, 09.03.2008: Giftiges Ruhr-Wasser kommt aus dem Wasserhahn

Einer der wichtigsten Trinkwasserflüsse Deutschlands ist mit vermutlich krebserregenden Chemikalien verseucht. Für 500 Millionen Euro könnten die Kläranlagen so umgerüstet werden, dass sie den Giftstoff PFT herausfiltern, schätzen Fachleute. Doch den Klärwerken fehlt das Geld.

Das Gift, um das es in dieser Geschichte geht, heißt PFT. Perflourierte Tenside. Man braucht es für Wasser abweisende Beschichtungen, etwa für Goretex-Jacken. PFT reichert sich im Menschen an, vor allem im Blut. Vermutlich erregt der Stoff Krebs. In Nordrhein-Westfalen fließt dieses Gift täglich in den Fluss Ruhr. Seit Jahren schon. Ununterbrochen. Niemand weiß, wie lange das nun so geht. In der einen Woche sind es elf Kilo. In der nächsten nur 2,5 Kilo. Das Gift ist da. Das beweisen Daten, die WELT ONLINE vorliegen.

Mehr als vier Millionen Menschen trinken Wasser aus dem Uferfiltrat der Ruhr. Damit ist die Ruhr einer der wichtigsten Trinkwasserflüsse der Bundesrepublik. Im Blut eines Kindes in der Stadt Arnsberg an der Ruhr wurde eine Konzentration von 396260 Nanogramm PFT je Liter Blut gemessen. Ein anderes Kind hatte einen PFT-Wert von 226.390 Nanogramm. Zum Vergleich: Im Trinkwasser gelten bereits mehr als 300 Nanogramm je Liter als bedenklich für die Gesundheit. Die Kinder leiden schon lange an einer schweren Krankheit, heißt es in einer Untersuchung. Deswegen hätten sie viel klares Wasser trinken müssen. Und wegen des vielen Wassers wären ihre PFT-Werte heute so miserabel.

Woher sollten die Eltern auch wissen, dass aus dem Hahn Gift fließt? Was mit den Kindern jetzt geschieht, ist ungewiss. Genauso ungewiss wie das Schicksal der anderen Menschen, deren PFT-Werte im Blut deutlich erhöht sind. Wie Mäuse in einem Feldversuch werden etliche von ihnen medizinisch beobachtet. Hunderttausende wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass sie das Gift im Blut haben.

Als der PFT-Skandal vor fast zwei Jahren bekannt wurde, reagierten die Behörden zunächst schnell. Im „Kaufland“ im Arnsberger Stadtteil Bruchhausen verteilten sie portioniertes Trinkwasser an die Bevölkerung. Dann bauten die Wasserwerke an der Ruhr Aktivkohlefilter in ihre Anlagen ein. Die Giftkonzentrationen im Trinkwasser sanken auf ein unbedenkliches Maß. Die Lage beruhigte sich. Es wurde zunächst still.

In dieser Stille an der Ruhr stellten viele Wasserwerke ihre Aktivkohlefilter wieder ab. Der Betrieb der provisorischen Anlagen war ihnen offenbar zu teuer. Was dann geschah, war absehbar. Die PFT-Werte im Trinkwasser stiegen wieder an. Das Gift kehrte zurück in die Wassergläser der Menschen an der Ruhr. Als Recherchen von WELT ONLINE dies enthüllten, ordnete der zuständige Umweltminister des Landes, Eckehard Uhlenberg (CDU), an, die Filter sofort wieder einzuschalten. Kurze Zeit später veröffentlichten die Wasserwerke einen Beschluss, ihre Anlagen für 140 Millionen Euro PFT-fest nachzurüsten. Ein weiteres Mal schien sich die Lage zu beruhigen.

Doch eine wichtige Frage blieb weiter unbeantwortet. Wo kommt das Gift überhaupt her? (...)

Nach einer Auskunftsklage vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg bekam die WELT ONLINE Messdaten aus den Klärwerken an der Ruhr. Aus diesem Material lässt sich rekonstruieren, dass ausgerechnet die kommunalen Klärwerke im Schnitt 210 Gramm PFT täglich in den Fluss pumpen, aus dem Millionen Menschen ihr Trinkwasser beziehen. Das entspricht etwa 30 Prozent der PFT-Verseuchung. Wenn man dazu die Möhnetalsperre mit ihren unbekannten PFT-Quellen hinzurechnet, kann man gut 70 Prozent der täglichen PFT-Last identifizieren. Für weitere Verschmutzungen müssen aber verseuchte Äcker und Böden entlang der Ruhr die Ursache sein.

Wie aus vorliegenden Unterlagen hervorgeht, konnte die PFT-Last in der Ruhr seit Dezember 2006 nicht nennenswert verringert werden. Als WELT ONLINE dies schrieb, griff Minister Uhlenberg vor wenigen Wochen scharf an. Er behauptete, anders als berichtet, seien die PFT-Emissionen aus den Klärwerken an der Ruhr um fast 30 Prozent verringert worden. Um diesen Erfolg belegen zu können, rechnete der Minister PFT-Daten aus Klärwerken zusammen, bei denen sich in den letzten Monaten die Lage gebessert hatte. Unter den Tisch fallen ließ der CDU-Mann dabei allerdings Zahlen aus den Klärwerken, in denen sich die Lage verschlechtert hatte. Auch bestritt er, dass die gemessenen PFT-Werte im Ruhrwasser gefährlich sind.

Das aber sehen Toxikologen ganz anders: „Man kann die Werte im Wasser nicht schönrechnen. Das Rohwasser muss verbessert werden“, sagt Hermann Kruse von der Universität Kiel. (...)

Der Wissenschaftler gilt als einer der renommiertesten PFT-Fachleute in Deutschland. Dieter zieht Parallelen zu früheren Skandalen mit Dioxin, DDT oder Pestiziden. „Es wurden nicht ausreichend Lehren aus der Vergangenheit gezogen. Jetzt ist uns wieder ein Stoff durch die Lappen gegangen.“ Der Wissenschaftler meint, es wäre wichtiger gewesen, die wirklichen Ursachen für die PFT-Verschmutzung zu finden, „doch ging diese sachlich begründbare Forderung im politischen Hin und Her der letzten Wochen und Monate offenbar verloren“. Es sei eben einfacher, die Folgen einer kriminellen Handlung zu heilen, als ein System zu verändern, aus dem alle Nutzen ziehen.

Dabei gibt es eine Lösung: Für 500 Millionen Euro könnten die Kläranlagen so umgerüstet werden, dass sie PFT herausfiltern, schätzen Fachleute. Die Kläranlagen gehören alle dem öffentlichen Ruhrverband, in seinen Gremien sitzen Lokalpolitiker aus CDU und SPD. Der Verband aber sitzt auf rund einer Milliarde Euro an Schulden.Und so fließt aus Geldmangel weiter PFT aus den Kläranlagen in die Ruhr. Auch morgen. Wir wissen nicht wie viele Kilo. Wir wissen nur: Das Gift ist da und es bleibt.

Echo Online, 07.03.2008: Höchst - Trinkwasser unbedingt abkochen

Das Hochwasser der Mümling hat in Höchst im Odenwald das Trinkwasser verseucht. Die Gemeindeverwaltung rief heute rund tausend Haushalte der Stadt auf, das Leitungswasser vor dem Trinken mindestens zehn Minuten lang abzukochen. „Es sind Keime ins Wassernetz gelangt, die abgetötet werden müssen“, sagte Wassermeister Manfred Gross auf Anfrage. Gerade Kleinkinder oder Kranke müssten vorsichtig sein. „Wir werden das Wasser nun mehrere Tag lang chloren. Die Regel zum Abkochen wird daher einige Tage gelten.“ Zur Körperpflege oder für die Toilettenspülung könne das Leitungswasser weiter genutzt werden. Nach Angaben der Gemeinde war der kleine Fluss über die Ufer getreten und hatte einen Trinkwasserbrunnen überflutet und verunreinigt. Erst wenn die Wasserproben wieder in Ordnung seien, werde die Gemeinde grünes Licht für die Trinkwasser-Nutzung geben

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